Was sind Runen
„Runen ritze keiner, rät(versteht) er nicht, wie’s steht drum“ – Egils saga
Was sind Runen – Inhalt
Was sind Runen ? – Übersicht
Vorbemerkung:
Einige Textstellen dieser Seite sind entliehen, teils leicht umgewandelt, aber in Anlehnung oder aus dem Buch „Weißt du zu ritzen?“ von Dr. phil Thomas Höffgen, dessen Buch wir absolut empfehlen können.
Was sind Runen?
In der wissenschaftlich korrekten Übersetzung beschreibt das Wort „Rune“ nicht das einzelne Zeichen, sondern eine Aneinanderreihung verschiedener Zeichen – mit Rune ist also eigentlich ein „Wort aus Runenzeichen“ gemeint, und nicht der einzelne Buchstabe.
Umgangssprachlich und in unserem Kulturkreis heute hat es sich eingebürgert, mit Rune den „Buchstaben“ zu bezeichnen.
Runen – oft kommen wir damit in Berührung durch ein Orakel, ähnlich wie mit Tarot-Karten auch.
Sind Runen denn vergleichbar mit Tarot-Karten?
Das Runen mächtige Wesen sind, wird zumindest oftmals sehr schnell deutlich.
Runen sind sowohl
- Buchstaben
- Symbole, die einem Buchstaben unseres Alphabetes entsprechen (so steht z.B. die Rune „Isa“ für das I)
- Hieroglyphen
- Zeichen, ähnlich wie Hieroglyphen, die ein Wort oder ein Objekt beschreiben (bleiben wir bei der Rune Isa, welche auch für das Eis steht)
- Zauberzeichen / eigene Götter
- Zauberzeichen, welche – in einem bestimmten Zusammenhang stehend – eine Bedeutung haben, eine Geschichte erzählen und mit deren Hilfe Aspekte der alltäglichen Wirklichkeit manipuliert werden können.
Thomas Höffgen in seinem Buch „weißt du zu ritzen?“, beschreibt es auf Seite 105 sehr gut, wenn er sagt:
„In schamanischen Kulturen würde man wohl von einer Art Totem sprechen. Zwar handelt es sich bei diesen Totems traditionellerweise zumeist um Tiere oder Pflanzen, aber auch zum Beispiel Bäche, Steine, Orte oder Lieder können Totems darstellen. Warum nicht auch heilige Symbole? Das Indianer-Wort „Totem“ (ototeman) bedeutet wörtlich „blutsverwandte Geschwister“.
(S. 105, Fn. 102)“
Um Runen zu verstehen, muss man sich auseinandersetzen mit den Menschen, die die Runen geformt haben. Muss man verstehen!, wie diese Menschen gedacht und gefühlt haben.
Wenn Runen Metaphern nutzen, muss man diese Bilder interpretieren vor dem Hintergrund genau dieser Zeit.
Das ist viel Arbeit. Das bedeutet viel zu … lesen … spüren … arbeiten … fühlen.
All dieses gilt es zu erkunden und zu verstehen, bevor man Runen für seine Zwecke einsetzt.
Woher kommen Runen? Die Ursprünge der Runen
Bekannt ist, dass Runen in der Zeit der Kelten und Germanen genutzt wurden. Und verbreitet wurden durch die Wikinger – Piraten und Reisende in viele Regionen der Welt.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass auch diese Völker die Runen schon von Ihren Vorfahren „bekommen“ haben.
Runen sind mächtige Verbindungen in die geistige Welt. Mit Runen können Kräfte gerufen werden (bzw. Runen sind Kräfte), die neben den Elementen und anderen Wesen mit Geist und oder Seele (aber ev. ohne Körper), zur Unterstützung von geistiger Arbeit eingesetzt werden können.
Hinter den Runen stehen Götter. Runen sind mächtige Zauberzeichen, die man mit Bedacht einsetzt.
Runen benutzt man dann, wenn man mit den „normalen“ Hilfsgeistern nicht mehr weiterkommt.
Bei den Germanen galt es als gefährlich, Runen zu verwenden ohne entsprechende Ausbildung.
Schamanen versetzen sich in einen traceartigen Bewusstseinszustand, und unsere Vorfahren haben in diesem Zustand mit der Hilfe von Runen Ihre Arbeit durchgeführt und gezaubert.

Runen sind Buchstaben
Runen sind
- Buchstaben
- Symbole, die Buchstaben unseres Alphabetes entsprechen
- iSo steht z.B. die Rune „Isa“ für das I
Alphabete – Das alte Futhark
Das älteste zusammenhängende Runenset wird „altes Futhark“ genannt. Es ist ein Runenset, welches Wissenschaftler zusammenhängend gefunden haben (wenn auch nur einmal zusammenhängend, aber wenigstens überhaupt einmal – da Runen sehr häufig in Holz gearbeitet wurden, sind halt nicht viele Runensets übrig geblieben die letzten 2000 oder mehr Jahre).
Weitere Runen-Alphabete
- Das neue Futhark – 16 Runen, ca. ab 6.Jhrd bis 13. Jhrd.
- Das angelsächsische Futhark – England, ab. Ca. 8.Jhrd.
- Ogham Runen – Stiche und Punkte, Irland und Wales
- Das Alemannen Futhark von Guido List. Erfindung aus dem 17.Jhrd., von der völkischen Bewegung weiter entwickelt und ausgeschlachtet. Haben nichts mit historischem Runenwissen gemein, sondern sind teils erfundene Zeichen
Runen sind Hieroglyphen
Runen sind so etwas ähnliches, wie die Hieroglyphen bei den alten Ägyptern:
- Zeichen, ähnlich wie Hieroglyphen, die ein Wort oder ein Objekt beschreiben
- bleiben wir bei der Rune Isa, welche auch für das Eis steht
Runen sind Zauberzeichen
Runen sind Zauberzeichen, hinter denen eigene Götter stehen und wirken.
- Zauberzeichen, welche – in einem bestimmten Zusammenhang stehend – eine Bedeutung haben, eine Geschichte erzählen.
Runen sind mächtige Verbindungen in die geistige Welt. Mit Runen können Kräfte gerufen werden (bzw. Runen sind Kräfte), die neben den Elementen und anderen Wesen mit Geist und oder Seele (aber ev. ohne Körper), zur Unterstützung von geistiger Arbeit eingesetzt werden können.
Hinter den Runen stehen Götter. Runen sind mächtige Zauberzeichen, die man mit Bedacht einsetzt.
Runen benutzt man dann, wenn man mit den „normalen“ Hilfsgeistern nicht mehr weiterkommt. Runen sollten nicht zu Alltagsfragen „so nebenbei“ befragt werden, Runengeister sind zu Höherem berufen.
Zauberschrift
Runen wurden von unseren Vorfahren nicht benutzt, um profane Listen von Gegenständen aufzuschreiben, wie z.B. vielfach lateinische Schriften und Listen der Römer genutzt wurden.
Runen wurden zu magischen Zwecken eingesetzt – zum Zaubern. Zum Schutz und zum verstärken von dem, was man erreichen wollte.
Podcast: Runen – mystische Zauberzeichen
Du kannst dir -> hier <- den Podcast zum Thema „Was sind Runen“ anschauen



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